Das wirklichkeitsnähere Menschenbild der vergleichenden Verhaltensforschung 

 

Wieso ist das Menschenbild, wie es uns der Zeitgeist mit Dingen wie die political correctness geradezu aufzwingen möchte, nicht realistisch? Es ist das Bild eines Menschen, der angeboren die Güte selbst ist. Erst durch die Gesellschaft und die Umwelt wird er zum Teil auch böse. Eine erste naive Frage, die damit nicht beantwortet wird, liegt sofort auf der Hand: wie ist denn die Bosheit in die Gesellschaft hinein gekommen?

 

Das Bild wird üblicherweise dem Schweizer Philosophen Jean-Jacques Rousseau zugeschrieben. Es ist aber einfach das Menschenbild, das sich das Zeitalter der Aufklärung zurechtgelegt hat. Es beherrscht nicht nur die politischen Ideologien, die auf Karl Marx zurückgehen, auch der politische Liberalismus ist von ihm beherrscht. Selbst zeitgenössische politische Parteien, die in ihrem Namen das Wort christlich führen, huldigen ihm. Dabei haben die grossen monotheistischen Weltreligionen ursprünglich ein realistischeres Menschenbild gezeichnet als das, was uns die politische Korrektheit heute zumutet. Sie rechneten nämlich mit dem Teufel!

 

Aber Aufklärung in Ehren! Immerhin sind seit dem Zeitalter der Aufklärung noch  einige zusätzliche wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen worden. Wer sie nicht zur Kenntnis nimmt, ist nur halb aufgeklärt. Eine dieser neuen Wissenschaften ist die vergleichende Verhaltensforschung oder Ethologie. Ein Teil deren Erkenntnisse sind für die etablierte Politik und die übliche Art zu politisieren allerdings ziemlich   unbequem, weshalb einflussreiche Kreise sie am liebsten totschweigen und der Vergessenheit anheim fallen lassen würden, obschon einer ihrer Pioniere und führenden Köpfe, Konrad Lorenz, 1973 für seine Forschungen den Nobelpreis für Medizin erhalten hat! Auch grosse Teile anderer Wissenschaften des Menschen wie Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie wollen - unter dem Druck der Politik! - die Erkenntnisse der Verhaltensforschung vorläufig nicht recht wahr haben.

 

Das Forschungsprinzip der vergleichenden Verhaltensforschung besteht darin, sowohl des Verhalten des Menschen als auch dasjenige der Tiere zu beobachten, und zwar vor allem der dem Menschen im Sinne der biologischen Evolution am nächsten verwandten Tiere, also  Menschenaffen sowie  andere Primaten und Säugetiere. Gibt es Übereinstimmungen, muss man annehmen, dass ein solches Verhalten überwiegend erblich bestimmt ist. Der Rest  muss man dann als erlernt oder durch andere Einflüsse der Umwelt verursacht beurteilen.

 

Für die Politik gilt dabei: erblich vorprogrammierte Teile des menschlichen Verhaltens sind vorgegeben, Teile der biologischen Ausstattung, und lassen sich durch keinerlei Massnahmen, Schulungen, Organisationen oder Institutionen usf.  steuern und beeinflussen. Es sind vor jeder Politik geltende Gesetzmässigkeiten, mit welchen jede Politik zwar zu rechnen hat, aber nicht verändern kann, dies im Gegensatz zu den menschengemachten, politisch erlassenen, juristischen, auch völkerrechtlichen Gesetzen und Regeln! Die fehlende Akzeptanz der Ergebnisse der Verhaltensforschung durch die Politik hat die Menschheit, und zwar die gesamte Menschheit - nicht nur die Schweiz oder Deutschland, Westeuropa oder die Erste Welt -  in eine Krise geführt, die einer militärischen Krisenlage vergleichbar ist.

 

Grundlagenwissenschaft ist selbstverständlich die Genetik oder Wissenschaft der Vererbung.  Zeitgeist, herrschende politische Ideologien und andere politische Einflüsse führen allerdings dazu, dass die derzeitige akademische Genetik recht einseitig ausgerichtet ist: sie ist extrem analytisch, ja sogar atomistisch. Molekularbiologen beherrschen das Feld, die Entdeckung einzelner Gene wird gefeiert, man will sie sogar patentieren lassen, und die vor einiger Zeit erfolgte Medienmitteilung, das ganze menschliche Doppelgenom sei angeblich entschlüsselt, wird in ihrer Bedeutung gewaltig überschätzt. Von echter Entschlüsselung eines Codes ist aber gar nicht die Rede. Man hat nur die häufigste biochemische Struktur des menschlichen Genoms herausdestilliert.

 

Gegenüber dieser so genannten Molekulargenetik wird zur Zeit die Verhaltensgenetik akademisch vernachlässigt. Dabei wäre sie politisch äusserst wichtig. Dass es auch Gene gibt, die von Individuum zu Individuum verschieden sind, wird zudem kaum beachtet, und wie die Gene Zusammenwirken und so letztlich den menschlichen Organismus in seinen vier Dimensionen, nämlich nicht nur in seiner räumlichen Struktur, seiner Morphologie und Anatomie, sondern auch in seinem Verhalten in der Zeit erzeugen, liegt noch weitgehend im Dunkeln.

 

Wir sind nicht einmal so weit, die Funktion aller einzelnen Gene zu kennen, geschweige denn die Art ihres Zusammenwirkens zu erfassen. Sie wirken ja nicht isoliert oder eben atomisiert, sondern entfalten ihre Wirkungen im Verbund! Zwar ist es wahr, dass die medizinische Genetik z. B. grosse Fortschritte gemacht hat im Erkennen einzelner krankhafter, veränderter oder mutierter Gene, die eine bestimmte Erbkrankheit verursachen. Aber diese so genannt monogenen Erbkrankheiten sind vorläufig äusserst selten. Die meisten Krankheiten entstehen multfaktoriell, durch das Einwirken mehrerer Gene, wobei neben den verschiedenen Genen auch noch Umweltwirkungen zu berücksichtigen sind.

 

Auch diese Erkenntnis ist wichtig. Der Zeitgeist schwankt. Es gab eine Zeit, da fast alles nur auf Vererbungseinflüsse zurückgeführt wurde. Dann, nach dem Zweiten  Weltkrieg,  wurde die Umwelt oder das Milieu quasi zur Beherrscherin alles Lebens erklärt. Zur Zeit scheinen wir unter dem Einfluss von Allmachtsfantasien, welche neuere Technologien wie die Gentechnik auslösen, wieder in eine Periode zu kommen, da fast alles nur mit der Genetik erklärt werden soll. Die Wahrheit liegt aber irgendwo in der Mitte: beide haben ihre Auswirkungen, Erbmasse und Umwelt, wobei ein auch beim heutigen Wissensstand völlig unübersichtliches Geflecht gegenseitiger Beeinflussungen, so genannter Rückkopplungen, vorhanden ist.

 

Und noch ein zweiter Punkt ist wichtig: der Mensch erleidet nicht nur seine Umwelt, er gestaltet seine Umgebung auch sehr aktiv, in weit grösserem Masse jedenfalls als gewisse Tiere, die das z. T. auch tun. Wobei man dann korrekterweise nicht mehr von Umwelt sprechen darf, sondern eben von Umgebung. Dabei ergibt sich wieder ein dichtes Netz wechselseitiger ursächlicher Beziehungen.

 

Durch die Entwicklung der Naturwissenschaften und der Technik, aber auch durch das massive Wachstum der Weltbevölkerung steigt die Beeinflussung des Lebensraumes des Menschen durch ihn ständig an. Während wir den Raum, in welchem das Leben sich breit macht, gewöhnlich als Biosphäre bezeichnen, müssen wir beim vom Menschen beeinflussten Lebensraum von Anthroposphäre sprechen. Diese Anthroposphäre dehnt sich immer mehr aus und umfasst heute beinahe die ganze Biosphäre. Nur einige Polar- und Hochgebirge sowie tiefe Erdschichten sind noch davon ausgenommen, und die Tiefsee. Diese vielleicht bald auch nicht mehr, seitdem die industrielle Hochseefischerei den Meeresboden mit schweren Ketten aufwühlt, um auch das hinterste essbare Meertier noch aufzustöbern! Das Klima einschliesslich der ganzen Atmosphäre z. B. gehört bereits ebenfalls zur Anthroposphäre, seit die industrielle Entwicklung mit ihrem CO2-Ausstoss dieses ebenfalls beeinflusst. Denken wir auch an die Raumfahrt!

 

Wichtig ist ausserdem, sich bewusst zu sein, dass - Ausnahmen geschichtlich grosser Menschen kommen zwar vor! - nicht der einzelne Mensch, sondern Menschenkollektive die Anthroposphäre gestalten und beeinflussen! Es sind dies die Völker und Kulturen, auch Religionen und so genannte Kulturkreise, Kollektive, die mehrere Völker umfassen. Alles ist selbstverständlich durch die gesamte Erbmasse oder den so genannten Genpool der betreffenden Kollektive mitbestimmt. Die Kollektive umgeben sich damit mit einer Art kulturell-zivilisatorischen Hülle, die sowohl endogen, vom Innern der Menschen her, von ihrem Genpool, als auch exogen, von aussen, von der Umwelt bedingt sind. Diese endogen-exogenen, kulturell-zivilisatorischen Hüllen umgeben sowohl Völker und Kulturen als auch die Menschheit als Ganzes.

 

Daraus ergibt sich zwingend, dass man nicht damit rechnen kann, dass es für die Zukunft dieser Bevölkerungen und überhaupt für die ganze Menschheit  bedeutungslos ist, wenn ganze Völker aussterben und durch eine Einwandererbevölkerung ersetzt werden, zumal wenn es ausgerechnet diejenigen Völker trifft, welche durch naturwissenschaftliche Forschung und Entwicklung der Technik ihre Angehörigen aus dem materiellen Elend gerissen haben! Doch genau das geschieht heute in Europa! Denn selbstverständlich sind nicht nur Körpermerkmale vererblich, sondern auch geistig-seelische Phänomene und Leistungsfähigkeiten sowie Verhaltensdispositionen oder -veranlagungen,

z. B. die Intelligenz.

 

Praktisch alle europäischen Völker sind am Aussterben! Es gibt nur zwei knappe Ausnahmen: die Albaner und merkwürdigerweise auch die Isländer. Deren Geburtenziffern reichen gerade knapp noch für die Erhaltung ihrer Volkssubstanzen aus. Sämtliche übrigen aber weisen Geburtenziffern auf, die um eine Zahl herum schwanken, welche einer Schrumpfung um ein Drittel pro Generation entspricht, und das bereits seit ungefähr 30 Jahren!

 

Es ist das Verdienst der Verhaltensforschung, klar aufgezeigt zu haben, dass Verhaltensdispositionen wenn möglich sogar noch stärker vererblich sind als Körpermerkmale. Ein sehr weitgehend erblich fixiertes Verhalten ist z. B. die Sexualität. Die mächtigste  Verhaltensdisposition ist allerdings der Aggressionstrieb. Dabei kann diese Neigung zu einem aggressiven Verhalten in den Dienst vielfältigster Lebensfunktionen treten: der Ernährung beim Fangen eines Beutetieres, der Sexualität, der Brutpflege und Verteidigung der Jungen, der Selbstbehauptung, wobei sich das namentlich in der Verteidigung eines eigenen Lebensraumes oder Territoriums äussert usf. Und damit kommen wir zu einer politisch sehr wichtigen Disposition, zum Territorialverhalten.

 

Triebe oder Verhaltensdispositionen funktionieren wie folgt: es tritt ein bestimmtes Unlustgefühl auf, das sich in Lust und Entspannung verwandelt, sobald die Handlung, die Instinktbewegung oder der so genannte Auslösemechanismus, zu welchem der Trieb disponiert, abläuft. Für den Ernährungstrieb ist dies der Hunger, für die Sexualität die so genannte Libido oder Geilheit, und für die Aggression ist es Ärger, Wut, Zorn, Neid, Ressentiment, Hass usw. Die Lustgefühle werden durch ganz bestimmte Sinnesreizkombinationen, so genannte Auslöser oder Auslöseschemas ausgelöst, die ebenfalls vererbt werden. Bekannt wurde besonders das Kindchenschema von Konrad Lorenz als Auslöser des menschlichen Brutpflegeverhaltens. Es gibt auch das Weibchenschema zur männlichen Sexualität. Solche Schemas können durch Kunstkniffe in ihrer Wirkung verstärkt werden, indem man sie verdeutlicht: für das Weibchenschema z. B. eingeschnürte Taille, hohe Stöckelschuhe,  dunkelrot gemalte Lippen, getuschte Wimpern, sogar angeklebte Kunstwimpern. Lorenz nannte dies eine Attrappe, das ein so genannt übernormales Auslöseschema kreiert, welches das natürliche vereinfacht und gleichzeitig durch Übertreibung hervorhebt.

 

Der Aggressionstrieb hat im so genannten genetischen Verhaltensrepertoire insofern eine Sonderstellung inne, als es für ihn auch starke Hemmschemas gibt. Sie sorgen dafür, dass er nicht überbordet und zur kollektiven Selbstzerstörung führt, sondern kanalisiert wird, indem sie ihn ritualisieren und damit verfeinern.  Aggression heisst übrigens nicht einfach angreifen und blinde Zerstörungswut, sondern herangehen: aggredi von gradi, lateinisch gehen, schreiten! Auch die Aggression ist - wie alle Triebe! - lebensdienlich.

 

Es gibt verschiedene Formen, wie dieser Aggressionstrieb ritualisiert, also in unschädliche Bahnen geleitet wird: entweder durch Bildung einer Rangordnung oder durch gegenseitige Abgrenzung und Bildung von eigenen Territorien oder Revieren. Konrad Lorenz sprach vom nicht lebensbedrohlichen Kommentkampf, Kampf nach strengen Regeln, vom  farbenstudentischen Komment her. Er war nämlich Couleurstudent gewesen. Die Bildung einer Rangordnung oder Hierarchie und von Eigenterritorien oder -Revieren ist sowohl vom Menschen als auch von Tieren her bekannt. Man spricht beim Leitwolf vom Alphatier und bezeichnet die folgenden unteren Rollen meist nach dem griechischen Alphabet. Es gibt aber eigentlich nur vier typische soziale Rollen: die Alphas oder Führer, die Betas oder Führergehilfen, die Gammas, das gewöhnliche Volk, und die Omegas, die armen Hühner, die im Hühnerhof von allen übrigen Hühnern erdulden müssen, dass sie gepickt werden. Alphas und Betas bilden zusammen eine Art Elite.

 

Der Mensch ist zudem ein "Herdentier". Er bildet gefühlsmässig miteinander verbundene Gruppen oder Kollektive, indem sich der Einzelne mit Leitfiguren oder Alphas identifiziert. So erwirbt sich nicht nur der einzelne Mensch ein individuelles Revier, Gruppen beanspruchen auch ein Gruppenterritorium, und Frieden kann nur herrschen, wo diese Gruppenterritorien auch von allen respektiert werden. Der Mensch gewinnt ein Gefühl der Verbundenheit mit dem Ort, der Landschaft und Umgebung, in welchen er aufgewachsen ist oder längere Zeit gelebt hat. Selbstverständlich auch mit den dort lebenden Mitmenschen. Es ist das Heimatgefühl. Das entsprechende Gefühl der Unlust oder Frustration heisst  Heimweh. So sind auch die Nationen und Nationalstaaten entstanden.

 

Es ist also falsch, wenn neuerdings aus politischem Opportunismus behauptet wird, es habe im 19. Jahrhundert ein Zeitalter des Nationalismus gegeben, vorher und nachher sei aber nicht mehr damit zu rechnen, und der Nationalstaat  müsse abgeschafft werden. Menschen haben schon immer in territorialen Gruppen gelebt, auch wenn man sie vielleicht anders benannte: Dorfgemeinschaften, Stammesgebiete, Gaue, Grafschaften, Fürstentümer, Königreiche u. a.

 

Vom Wunsch des Menschen nach einem individuellen Territorium leitet sich übrigens auch sein Hang zum Besitz und Besitzergreifen allgemein ab, überhaupt das Geld und Kapital. Es sind Abstraktionen vom Territorium, weil der Mensch ein denkendes Wesen ist.

 

Durch Hemmung wird eine Instinkthandlung reduziert, oft bis zur Unkenntlichkeit. Solche so genannte Intentionsbewegungen oder Symbolhandlungen der Aggression sind die Drohgebärden und das Imponiergehaben. Der Ausdruck wird  meist verwendet für die mit der Sexualität verschränkte Aggression, wie die Fachbezeichnung lautet. Symbolhandlungen der Flucht, zugleich Hemmschema der Aggression des Artgenossen sind die Demuts- oder Unterwerfungsgebärden. Bei den Hunden und Hundeartigen wie die Wölfe ist das Sich-auf-den-Rücken-Legen Demutsgebärde, beim Menschen das Die-Hand-Geben. Sie bedeutet: sieh! sie ist unbewaffnet, soll also friedliche Absichten kund tun. Auch Einen-guten-Tag- oder Eine-gute-Nacht-Wünschen sind menschliche Demutsgesten, überhaupt alle Höflichkeitsrituale oder -zeremonielle. Unter den Völkern, im zwischenstaatlichen Verkehr, sind es die Regeln der Diplomatie.

 

Trotz der weit verbreiteten Ablehnung der Verhaltensforschung sind die Ausdrücke übrigens zum Teil in die Alltagssprache eingedrungen. Der Schweizer Zeitgeschichtler Jakob Tanner hat den vom Schweizer Oberkommandierenden im Zweiten Weltkrieg, General Henri Guisan befohlenen strategischen Rückzug der Elitetruppen in eine "Réduit" genannte Alpenfestung eine Demutsgeste gegenüber Grossdeutschland genannt, um angeblich nachzuweisen, dass die Schweiz im Zweiten Weltkrieg nicht neutral, sondern Teil des nationalsozialistischen Systems gewesen sei. Er hat damit nicht unwesentlich zu diplomatischen Schwierigkeiten der Schweiz beigetragen, und dazu, dass die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse noch vor kurzem auf Grund eines US-Gerichtsentscheides eineinvertel Milliarde Dollar als angebliche Entschädigung bezahlen mussten!

 

Werden die Rituale verletzt, etwa eine nationale Grenze, so gibt es Krieg: der Aggressionstrieb wird deritualisiert und damit auch entfesselt.

 

Erscheint in einer Gruppe, die durch ein gemeinsam bewohntes Territorium emotionell miteinander verbunden ist, ein Unbekannter, so trifft ihn die Emotion der Xenophobie oder Fremdenfurcht. Die Reaktion ist vererbt und angeboren. Schon das kleine Kind lächelt nur der Mutter und eventuell bekannten Pflegepersonen zu, bei andern, fremden beginnt es zu weinen. Das gleiche Phänomen gibt es im Erwachsenenalter im grösseren Rahmen, z. B. der Nationen, und zwar bei allen Völkern! Es sind aber nicht in erster Linie andere Körpermerkmale, Rassemerkmale, die dieses „Fremden“ auslösen. Sie zwar  möglicherweise auch. Im Vordergrund stehen aber andersartige Kleidung - denken Sie an die Kopftuchdiskussionen im Zusammenhang mit Musliminnen! -, andere Sitten und Gebräuche, religiöse Rituale, Gerüche vom Essen her usw. Xenophobie tritt nicht etwa nur auf nationaler Ebene im Verhältnis Inländer/Ausländer auf! Wenn z. B. ein Nordlicht oder Piffke sich in einem bayrischen Bergdorf niederlässt, schlägt ihm zunächst ebenfalls Xenophobie entgegen, obschon er die gleiche Staatsangehörigkeit besitzt wie die Einheimischen.

 

Etwas anderes und streng von der Xenophobie zu trennen ist der Fremdenhass. Phobie, phobos heisst auf Griechisch Furcht, Angst, nicht Hass. Es ist aber zuzugeben, dass die Erregung der Fremdenfurcht auch in Hass umschlagen kann. Es ist das gleiche Phänomen, das der Schweizer Zoologe und Zoodirektor Heinrich Hediger bei Zoo- und Zirkustieren beschrieben hat: bei Überschreiten der so genannten Flucht- und Aggressionsdistanz schlägt die Erregung der Furcht, des Flüchtenwollens, in Angriffsverhalten um. Xenophobie wird zu Hass, wenn Menschen beginnen, sich von einer grossen Zahl Fremder ohne Ausweichmöglichkeit bedrängt und bedroht zu fühlen.

 

Die aktuelle Politik trennt diese Dinge leider nicht, im Gegenteil! Sie hat beide begrifflich miteinander verschmolzen und das demagogische und  unwissenschaftliche Propagandaschlagwort "Rassismus" geprägt.

 

Schliesslich ist ein letztes Phänomen zu erwähnen: hohe Bevölkerungsdichte erzeugt einen so genannten Dichtestress, der zu Verhaltensstörungen, aber auch zu Krankheiten, so genannten psychosomatische Krankheiten, führen kann. Die Enge der Übervölkerungssituation  bedeutet eine Verletzung territorialer Instinkte, welcher nicht ausgewichen werden kann. Genügend Territorium, Ellbogenfreiheit, ist für gesundheitliches Wohlbefinden und Wohlergehen vital. Wo sich die Menschen in einem unübersehbaren Gedränge gewissermassen seelisch auf den Hühneraugen herumtreten, ist das nicht möglich. Die Enge löst Frust und aggressive Gefühle aus, die man unterdrücken muss, will man nicht mit der halben Welt Streit bekommen, und das ist ungesund. Es fehlt einfach Freiraum oder unbesetztes Territorium als ritualisierte, d. h. gebundene Aggression, und das  fehlende Territorium setzt Aggressivität frei. Die Kriminalitätsziffer, besonders die der Gewaltkriminalität,  ist z. B. in den Grossstädten höher als in dünn besiedelten Gebieten, und das Asthma, eine klassische psychosomatische Krankheit, stellt das Erstickungsgefühl in einem zu eng gewordenen Raum geradezu bildlich dar! Auch dieses kommt in Grossstädten häufiger vor als auf dem Land, obschon dort in der Umwelt das Heu als Auslöser, man denke an den nahe verwandten Heuschnupfen, in weit gröserer  Menge vorhanden ist!

 

Eine weitere Ursache des Ansteigens der Kriminalitätsziffern ist allerdings auch in der so genannt multikulturellen, national und kulturell überfremdeten Gesellschaft zu erblicken, weil nicht alle ihre Mitglieder die gleiche Wertskala des Verhaltens, der Moral, von Gut und Böse verinnerlicht haben. Ihre Verhaltenskodizes passen nicht zusammen, ja sind teils unvereinbar.

 

Hohe Bevölkerungsdichte und Umweltverschmutzung sind vermutlich aber auch Teilursachen des Zusammenbruchs der Geburtenziffern in den hoch industrialisierten Ländern, nicht nur, weil sie sexuelle Verhaltensstörungen verursachen. Viele Substanzen, welche die Umwelt dort belasten, sind nämlich chemisch verwandt mit den Geschlechtshormonen. Die Abtreibungsseuche spielt vermutlich auch ihre Rolle, wobei der intensive Wille, das Leben angeblich voll, d. h. ohne die lästigen Komplikationen des Kinderkriegens, und die damit hervorgerufene Kinderfeindlichkeit ebenfalls eine durch hohe Bevölkerungsdichte verursachte Verhaltensstörung darstellt.

 

Doch wir haben auch die Wartzimmer der Frauenärzte voll von Patientinnen, die Kinder bekommen möchten, aber trotz ihres Kinderwunsches nicht schwanger werden. Beobachtungen an Säugetieren, z. B. anlässlich der Übervölkerung Australiens mit Kaninchen, bestätigen den Befund, dass hohe Populationsdichten die Weibchen unfruchtbar macht.

 

Für die seelische Gesundheit und die Vermeidung lebensfeindlicher Verhaltensstörungen ist aber auch das Erlebnis einer noch einigermassen  unzerstörten nichtmenschlichen Natur und Landschaft wichtig. Wo der Blick des Menschen nur noch auf Häuserschluchten, Fabrikgebäude, Strassen, Bahngeleiseanlagen, Lagerhäuser usw. fallen kann, verbunden mit einem andauernden Lärm, wird er ebenfalls krank und verhaltensgestört. Es gibt offensichtlich eine Art prästabilierte Harmonie zwischen der menschlichen Erbmasse einschliesslich des durch sie gesteuerten Verhaltens und der von Menschenhand unberührten Natur. Deren Veränderung durch Überindustrialisierung zerstört sie und mit ihr die Zweckmässigkeit des Verhaltens. Die Schweiz und ganz Westeuropa sind aber übervölkerte und damit auch überindustrialisierte Gebiete.

 

Weil auch die nationale, sprachliche, ethnische, kulturelle und  religiöse Entwurzelung der einzelnen Menschen, nämlich die Überfremdung und Völkervermischung eine wichtige Quelle dieser Verhaltensstörungen und Krankheitszeichen bildet, fasst man sie auch unter dem psychiatrischen Begriff "Entwurzelungssyndrom" zusammen.

 

Alle Triebe und Verhaltensdispositionen haben einen biologischen Zweck. Die Sexualität z. B. dient der Fortpflanzung und dem Weiterleben der Art über grosse  Zeiträume. Was für einen biologischen Zweck aber hat der Aggressionstrieb? Er sorgt dafür, dass die Spezies, die Tierart den vorhandenen Raum mit seinen Lebensressourcen möglichst gut ausnützt, die hintersten Winkel bevölkert und gleichzeitig lebensbedrohliche, die Lebensgrundlagen und Umwelt zerstörende  Bevölkerungskonzentrationen vermeidet.

 

Was für politische Schlüsse lassen sich aus diesen Erkenntnissen ziehen? Es sind vor allem zwei Herausforderungen, welche die Zukunft der Völker, aber auch der ganzen Menschheit bedrohen: die ökologische, Zerstörung von Lebensraum und Umwelt mit seinen natürlichen Ressourcen, und die genetische, nämlich die Erhaltung eines gesunden menschlichen Genpools, wobei die erstere die wichtigere und dringendere ist.

 

Die natürliche Umwelt als unverzichtbare Lebensressource ist vor allem durch zwei Entwicklungen bedroht: das Weltbevölkerungswachstum und das so genannte Wirtschaftswachstum, die andauernde Pro-Kopf-Zunahme der Wirtschaftsaktivitäten im Gleichschritt mit einer durch die technische Entwicklung  bedingten Steigerung der Effizienz der wirtschaftlichen Tätigkeiten. Es wird selbstverständlich kein unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten Raum, nämlich der Biosphäre, geben können!

 

Wie lässt sich die so genannte Bevölkerungsbombe oder -explosion, verursacht durch die sehr hohen Geburtenziffern der so genannten Entwicklungsvölker, in den Griff kriegen? Ich sehe nur ein mögliches Rezept: die einzelnen Staaten sind dafür verantwortlich, sogar haftbar zu erklären, dass sie ihren Lebensraum nicht übervölkern. Empfängnisverhütende Mittel sollten eigentlich bekannt sein. Sie sollten auch in einer genügenden Menge und nicht allzu teuer bereitzustellen sein! Sie sind jedenfalls immer billiger, als was geborene Kinder anschliessend kosten. Der politische Eventualvorsatz, seinen Bevölkerungsüberschuss allenfalls durch Flüchtlingskolonnen ins Ausland abschieben zu können, hat als feindselige Handlung wie ein Krieg zu gelten. Nur so lässt sich ein genügend starkes Verantwortungsgefühl und auch Motivation für eine vernünftige Bevölkerungspolitik erzeugen. Kein Staat soll verpflichtet werden, Flüchtlinge in Massen aufzunehmen. Massenmigrationen sind zu unterbinden, schon wegen der Gefahr riesiger Bevölkerungsballungen auf engem Raum, vorzugsweise in so genannt entwickelten, hoch industrialisierten Staaten Europas, die viel dichter bevölkert sind als etwa Nordamerika. Kann dies nicht gestoppt werden, drohen revolutionäre Umstürze und Bürgerkriege durch die Entfesselung der bisher ritualisierten Aggression, nebst dem Ökokollaps. Die in der letzten Zeit erfolgten völkerrechtlichen und staatsrechtlichen Revisionen des Asylrechts im Sinne dessen Aufblähung ist geradezu eine Einladung an Despoten, Vertreibungen zu organisieren und so Flüchtlingsströme zu erzeugen!

 

Heikler und bei uns umstrittener ist der zweite Punkt: Stopp der Wirtschaftsexpansion; denn sie wird weltweit kritiklos gelobt und als etwas Gutes bezeichnet, sogar teils von Leuten, die angeblich ökologisch motiviert und es deshalb besser wissen sollten. Von allen Regierungen wird sie staatlich gefördert. Unter dem Druck eines "Globalisierung" genannten freien Welthandels, Stichwort Welthandelsorganisation WTO, wird sogar ein eigentlicher Standortwettbewerb entfesselt, um noch mehr Wirtschaft anzuziehen, wobei sich dann Wirtschaftswachstum und Bevölkerungswachstum gegenseitig aufschaukeln, weil die Erhöhung der Standortgunst für die Wirtschaft einfach immer mehr Arbeitskräfte anzieht, bis man im betreffenden Gebiet gar nicht mehr leben kann. Angeblich dient das der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Aber nach allen Erfahrungen kann die Arbeitslosigkeit so nicht bekämpft werden. Man müsste dafür andere Dinge ins Auge fassen: ökologischere Güterproduktion, was mehr menschliche Arbeitskraft erfordert, und Verlagerung der Produktion vom materiellen in den mehr immateriellen Bereich.

 

Verzicht auf Wirtschaftswachstum ist besonders in "rechten" Kreisen nicht gerade populär. Aber ohne diesen Verzicht wird es nicht gehen! Die Arbeitslosigkeit wird durch Wirtschaftswachstum nicht beseitigt, dafür zieht es immer mehr Immigranten an, und die so genannte Dritte Welt ist diesbezüglich ein Fass ohne Boden!

 

Die Ausdehnung des globalen Freihandels verunmöglicht  leider eine echt ökologische und soziale Politik der einzelnen Nationalstaaten, Stichworte Öko- und Sozialdumping. Der einzelne Staat hat durch den WTO-Vertrag seine Kompetenz verloren, seinen Markt vor dem Import unökologisch erzeugter Massenprodukte zu schützen und durch Subventionen seine ökologisch erzeugten Güter exportieren zu können. Ausserdem muss der europäische Arbeiter mit den Billigstarbeitern aus den Entwicklungsländern konkurrieren und um seinen Arbeitsplatz kämpfen. Das Ergebnis ist eine immer grössere Kluft bei den  Einkommen, nicht nur weltweit, auch innerhalb der einzelnen Staaten. Die anschwellenden Warentransportströme zerstören zudem die Umwelt, zu Land, zu Wasser und in der Luft. Die Schweiz z. B. erstickt durch ihre zentrale Lage in der EU im schweren Lastwagenverkehr auf ihren internationalen Verkehrsachsen..

 

Das Schlagwort vom bösen Protektionismus ist lächerlich. Im Wirtschaftbereich haben wir effektiv eine Abschaffung der Entscheidungskompetenz der nationalen Regierungen, die gar nicht mehr im Stande sind, eine Wirtschaftspolitik zu führen, die den Namen Volkswirtschaft verdient. Und an der Wirtschaftspolitik hängen   Arbeitsmarkt-, Sozial- und Umweltpolitik. Das Sagen haben nur noch die Führer multinationaler Grossunternehmen und Finanzinstitute, und sie gehen auf kurzfristige Gewinnmaximierung aus. Sie beachten - nebst ihren eigenen Einkommen - ausschliesslich betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte, und die kennen keine sozialen und ökologischen Rücksichten. Das bringt begreiflicherweise dann den Ruf nach einer Weltregierung, die als einzige noch wirklich volkswirtschaftlich handeln könnte.

 

Im Grunde ist dieser Globalismus - er ist ja nicht nur wirtschaftlich! - aber noch schlimmer! Er hebelt überhaupt das Selbstbestimmungsrecht der Völker, die nationale Souveränität  und damit die Demokratie aus! Echt demokratische Entscheide auf Weltebene sind undenkbar. Schon in Grosstaaten sind sie sehr fragwürdig. Der Nationalstaat ist das föderale Element, das ein Gegengewicht bildet zu einer drohenden zentralistischen Weltdiktatur, die auch ökologisch gefährlich wäre. Übrigens: aus demselben Grund ist auch der innerstaatliche Föderalismus zu befürworten. Er teilt Macht, was immer gut ist.

 

Praktisch alle wirtschaftswissenschaftlichen Theorien sind überhaupt in Zweifel zu ziehen. Sie gehen von einem idealen Menschenbild aus, dem homo oeconomicus, der in der Wirklichkeit gar nicht existiert. Der Mensch hat auch eine dunkle, böse Seite. Ökonomen rechnen in ihren Theorien nie mit der Wirtschaftskriminalität, übrigens auch nicht mit der gemeinen Kriminalität. Die Abschaffung der Grenzkontrollen erleichtert jedoch das Verbrechertum,  fördert den Drogen- und Menschenhandel, den Handel mit Frauen zum Zwecke der Prostitution wie denjenigen mit illegalen Arbeitskräften (oder Sklaven)!

 

Meine Idee zur Lösung der Wachstumsprobleme von Wirtschaft und  Bevölkerung ist ein politischen Pakt zwischen dem Süden und dem Norden: Der Norden, die hoch industrialisierte Welt, sollte sich darin verpflichten, auf ein weiteres Wirtschaftswachstum zu verzichten; als Gegenleistung sollten die so genannt unterentwickelten Nationen alle Anstrengungen unternehmen, ihre Geburtenziffern abzusenken. Auf einen Schlag lässt sich das Bevölkerungswachstum der Dritten Welt nämlich nicht stoppen, dafür ist ihr Anteil an jungen Menschen viel zu gross. Ihnen, aber nur ihnen ist deshalb noch der Freiraum für ein massvolles  Wirtschaftswachstum zuzugestehen, um ihre Menschenmassen nicht noch weiter ins materielle Elend abstürzen zu lassen. Es ist ein Stück Realpolitik. Der Vertrag müsste aber auch die Verpflichtung zu einem Stopp der Massenmigration von Süden nach Norden enthalten.

 

Der Nationalstaat ist also nicht etwa aufzulösen, wie das politische Verführer fordern, sondern umgekehrt wieder zu stärken. Die angebliche Globalisierung ist nicht ein Prozess, den die Welt passiv erleidet, sondern eine aktiv betriebene internationale Politik der zur Zeit auf der Welt einflussreichen Kreise, ein Globalismus; er bedeutet ohnehin nicht ein Bündnis gleichberechtigter Staaten, sondern ein kaum getarnter weltweiter Imperialismus der USA.

 

Bleibt das Problem des Aussterbens der hoch industrialisierten europäischen Völker, übrigens nicht nur ihrer in Europa verbliebenen Angehörigen, auch der nach Übersee ausgewanderten, wie die Statistiken nachweisen. Hier ist, neben der Bekämpfung  der Abtreibungsseuche, vor allem eine massiv verbesserte Familienpolitik zu fordern. Dabei ist das Ziel nicht Bevölkerungswachstum, sondern Verhinderung des Aussterbens. Zwei Kinder im Durchschnitt reichen dazu nicht aus, denn es muss ja das Defizit der zahlreichen unfruchtbaren Paare ausgeglichen werden, nach derzeitigen Erkenntnissen etwa ein Sechstel der Bevölkerung. Dazu müssen die Steuergesetze grundlegend umgebaut werden, wobei  nicht gekleckert werden darf. Man muss bis zur so genannten negativen Einkommenssteuer gehen, d. h. Kinderreiche mit bescheidenem Einkommen sollen etwas herauskriegen statt bezahlen zu müssen. Das Geld muss bei den Kinderlosen mit hohen Einkommen geholt werden. Dabei ist ein auch für die Reichen deutlich spürbarer Unterschied in der Steuerbelastung zwischen solchen mit und solchen ohne Kinder zu fordern. Wir wollen ja nicht einseitig das Wachstum einer armen und wenig lebenstüchtigen Bevölkerungsschicht subventionieren. Das ganze Steuer- und Abgabensystem ist in dieser Weise zu überprüfen, wobei auch die Prinzipien einer ökologischen Steuerreform zu beachten sind.

 

Auch der Umweltschutz  mit einer kinderfreundlichen Umgebungsgestaltung  samt genügend grossen Erholungsgebieten spielt seine Rolle.

 

Das Ganze kann selbstverständlich nicht ohne grundlegende geistige Erneuerung geschehen. Patriotismus und Nationalismus, Liebe zu Land und Volk, zu Vaterland und Muttervolk, sind nichts Böses. Nationalismus ist allerdings nicht Chauvinismus, Verachtung für oder Hass auf andere Völker. Es ist auch nicht Kolonialismus, nämlich Ausweitung des eigenen Machtbereich durch Besiedlung fremder Lebensräume mit eigenen Volksgenossen. Und auch nicht Imperialismus, politische Unterdrückung fremder Völker und Annexion fremd bevölkerter ausländischer Staatsgebiete!

 

Leider herrscht, zumindest in Westeuropa, zur Zeit eher das Gegenteil, nämlich nationaler Selbsthass,  aufgehetzt durch so genannte Antirassismus-Gesetzgebungen!

 

Aber auch Konservativismus ist nichts Schlechtes, wie immer wieder behauptet wird. Die Veränderung von Welt und Gesellschaft erfolgt derzeit in einer Geschwindigkeit, welche die genetische Verhaltensprogrammierung des durchschnittlichen Menschen vermutlich überfordert. Eine Verlangsamung dieses Prozesses ist gewiss nicht schädlich.